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Bystander-Experience von Arbeitnehmenden in männerdominierten Berufsfeldern: Eine figurationssoziologische Betrachtung

Autor Valerie Dahl
de Limba Germană Paperback – 14 dec 2021
Hat die Täter-Betroffenen-Dyade in der Diskriminierungsforschung ausgedient? Die Studie zeichnet anhand einer umfassenden Betrachtung des „Bystander-Experience“ nach, dass nicht nur die Verursachenden und die Betroffenen von Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz betrachtet werden sollten, sondern auch die umstehenden Zuschauenden: Auch sie sind von negativen Auswirkungen auf körperliche und geistige Gesundheit, Produktivität und Arbeitsplatzzufriedenheit betroffen, sobald sie Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz wahrnehmen oder beobachten. Dieser Effekt äußert sich am gravierendsten in männerdominierten Teams, Abteilungen und Berufsfeldern, ohne jedoch nach Geschlecht der Zuschauenden zu unterscheiden. Worin besteht die Ursache für dieses Phänomen? Die vorliegende Studie nimmt zur Beantwortung dieser Frage besonders die „Bystander“ beider Geschlechter in männerdominierten Berufsfeldern aus einer akteurszentrierten Machttheorie-Perspektive in den Blick und machtdamit den prozess- und figurationssoziologischen Zugang nach Norbert Elias fruchtbar zugänglich zur Erforschung von Diskriminierungsprozessen und Interventionsverhalten in männerdominierten Berufsfeldern.
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Specificații

ISBN-13: 9783658361464
ISBN-10: 3658361468
Ilustrații: IX, 204 S. 1 Abb.
Dimensiuni: 148 x 210 mm
Greutate: 0.29 kg
Ediția:1. Aufl. 2021
Editura: Springer Fachmedien Wiesbaden
Colecția Springer VS
Locul publicării:Wiesbaden, Germany

Cuprins

Einleitung.- Soziale Segregation zwischen den Geschlechtern.- Frauen und Arbeit.- Frauen in der Physik.- Das Bystander-Experience.- Forschungsdesign.- Analyse.- Fazit.

Notă biografică

Valerie Dahl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie an der Schnittstelle zur Geschlechterforschung sowie Wissenschaftssoziologie und Prozesssoziologie.


Textul de pe ultima copertă

Hat die Täter-Betroffenen-Dyade in der Diskriminierungsforschung ausgedient? Die Studie zeichnet anhand einer umfassenden Betrachtung des „Bystander-Experience“ nach, dass nicht nur die Verursachenden und die Betroffenen von Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz betrachtet werden sollten, sondern auch die umstehenden Zuschauenden: Auch sie sind von negativen Auswirkungen auf körperliche und geistige Gesundheit, Produktivität und Arbeitsplatzzufriedenheit betroffen, sobald sie Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz wahrnehmen oder beobachten. Dieser Effekt äußert sich am gravierendsten in männerdominierten Teams, Abteilungen und Berufsfeldern, ohne jedoch nach Geschlecht der Zuschauenden zu unterscheiden. Worin besteht die Ursache für dieses Phänomen? Die vorliegende Studie nimmt zur Beantwortung dieser Frage besonders die „Bystander“ beider Geschlechter in männerdominierten Berufsfeldern aus einer akteurszentrierten Machttheorie-Perspektive in den Blick und machtdamit den prozess- und figurationssoziologischen Zugang nach Norbert Elias fruchtbar zugänglich zur Erforschung von Diskriminierungsprozessen und Interventionsverhalten in männerdominierten Berufsfeldern.
Die Autorin
Valerie Dahl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie an der Schnittstelle zur Geschlechterforschung sowie Wissenschaftssoziologie und Prozesssoziologie.