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Hans Kelsen und die offene Gesellschaft

Autor Robert Chr. van Ooyen
de Limba Germană Paperback – 7 apr 2017
Hans Kelsens Staatslehre ohne „Staat“ und „Volk“ ist eine bedeutsame politische Theorie, vielleicht sogar die Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft in der postnationalen Moderne: Ob Zuwanderungsgesellschaft oder europäische Integration – mit ihr lassen sich genau die aktuellen demokratie- und verfassungstheoretischen Herausforderungen pluralistischer Gesellschaften erfassen, an denen die tradierten Staats- und Verfassungslehren bis in die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hinein scheitern. Kelsens modern-demokratische Konzeption einer Bürgerschaft als Rechtsgenossenschaft bedarf weder der „Souveränität“ noch der „homogenen Nation“; sie ist daher auch die für das zeitgemäße Verständnis des Grundgesetzes adäquate Staats- und Verfassungstheorie. 
Für die Neuauflage wurde die Aufsatzsammlung erheblich erweitert und vollständig neu systematisiert.
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Specificații

ISBN-13: 9783658173067
ISBN-10: 3658173068
Pagini: 313
Ilustrații: XII, 313 S.
Dimensiuni: 148 x 210 x 18 mm
Greutate: 0.39 kg
Ediția:2., überarbeitete und erweiterte Aufl. 2017
Editura: Springer Fachmedien Wiesbaden
Colecția Springer VS
Locul publicării:Wiesbaden, Germany

Cuprins

Einführung: Hans Kelsen und die Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft.- Staat und pluralistische Gesellschaft bei Kelsen.- Der Streit um die Staatsgerichtsbarkeit in Weimar aus demokratietheoretischer Sicht: Triepel – Kelsen – Schmitt – Leibholz.-  Exkurs: Relativismus, Positivismus und Demokratie bei Radbruch und Thoma.- Staatstheologie – politische Theologie – politische Religionen: Von Kelsen über Schmitt zu Voegelin.- Rückfall in die Barbarei? Leistungen und Grenzen der „Offenen Gesellschaft“ von Popper als Werk der Totalitarismustheorie.- Verfassungspolitologie des demokratischen „Verfassungsrealismus”: Von Lassalle über Kelsen zu Loewenstein.- Neo-Pluralismus als „Anti-Anti-Pluralismus“: Die Bedeutung von Kelsen und Schmitt für die politische Theorie von Fraenkel.- Die dunkle Seite des Rechtsstaats: Kirchheimers „Politische Justiz“ zwischen Freund-Feind (Schmitt), Klassenjustiz (Fraenkel) und Zvilisierung (Kelsen).- Häberle, die Wiener-Weimarer Staatsklassik und die offene Gesellschaft der europäischen Verfassungs-Kultur.- Demokratische Partizipation statt „Integration“: Normativ-staatstheoretische Begründung eines generellen Ausländerwahlrechts nach Kelsen.- Viel Smend (und auch Schmitt), wenig Kelsen: Zur Rezeption in der deutschen Staatsrechtslehre.- Homogenes Staatsvolk statt EU-Bürgerschaft: Das BVerfG zitiert Heller, meint Schmitt und verwirft Kelsens postnationales Konzept demokratischer Rechtsgenossenschaft.- Kein Ausländerwahlrecht: Der Staatsgerichtshof Bremen entscheidet gegen Kelsens demokratische Avantgarde – oder: Was ist ein (europäisches) Volk?.- Die „Kopftuch-Entscheidung“ des Bundesverfassungsgerichts zwischen Pluralismustheorie (Kelsen / Fraenkel) und Staatstheologie (Hegel/Schmitt).- Die andere Demokratietheorie des BVerfG: Popper / Häberle und eine (unbewusste) Kelsen-Rezeption im Brokdorf-Beschluss (1985) als Alternative zum Legitimationskettenmodell von Schmitt / Böckenförde.- Weimar – ein Paradigmenwechsel.- Die „Rückkehr“ Kelsens: Zur deutschsprachigen Forschung (2005-2015).

Notă biografică

Robert Chr. van Ooyen, RegDir Dr. phil. (Bonn), studierte in Wien, Duisburg, Bonn, Basel und ist nach Lehrtätigkeiten in Köln und Duisburg Hochschullehrer für Staats- und Gesellschaftswissenschaften an der Hochschule des Bundes, Lübeck, sowie Lehrbeauftragter am OSI der FU Berlin und im Masterstudiengang "Politik und Verfassung" der TU Dresden; er ist Co-Herausgeber des JBÖS und Redakteur der Zeitschrift RuP.

Textul de pe ultima copertă

Hans Kelsens Staatslehre ohne „Staat“ und „Volk“ ist eine bedeutsame politische Theorie, vielleicht sogar die Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft in der postnationalen Moderne: Ob Zuwanderungsgesellschaft oder europäische Integration – mit ihr lassen sich genau die aktuellen demokratie- und verfassungstheoretischen Herausforderungen pluralistischer Gesellschaften erfassen, an denen die tradierten Staats- und Verfassungslehren bis in die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hinein scheitern. Kelsens modern-demokratische Konzeption einer Bürgerschaft als Rechtsgenossenschaft bedarf weder der „Souveränität“ noch der „homogenen Nation“; sie ist daher auch die für das zeitgemäße Verständnis des Grundgesetzes adäquate Staats- und Verfassungstheorie. 
Für die Neuauflage wurde die Aufsatzsammlung erheblich erweitert und vollständig neu systematisiert.

Der Inhalt
• Kelsens postnationale, demokratisch-pluralistische Verfassungstheorie  
• Gott, Staat und Totalitarismus: Die dunkle Seite des Kritischen Rationalismus bei Kelsen und Popper
• Rezeptionslinien in der Verfassungs- und politischen Theorie pluralistischer Demokratie
• „Anti-Kelsen“ und „Kelsen-Rückkehr“ in der Staatsrechtslehre und beim Bundesverfassungsgericht

Die Zielgruppe
• Politikwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen
• Staatsrechtler und Staatsrechtlerinnen

Der Autor
Robert Chr. van Ooyen lehrt Staats- und Gesellschaftswissenschaften in Lübeck, Berlin und Dresden





Caracteristici

Zur Verfassungstheorie Hans Kelsens Verbindung von Politologie und Verfassungslehre Neue Zusammenstellung und Systematisierung der Aufsatzsammlung Includes supplementary material: sn.pub/extras

Recenzii

"Ein lesenswertes, ein informatives, ein spannendes Buch." DAS ARGUMENT, 294-2011
"Überzeugend zeigt van Ooyen [der Autor] Aktualität, Relevanz und Konsequenzen von "Kelsens politische[m] Projekt einer Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft". Der originelle Zugang regt zum Nach- und Weiterdenken an." www.pw-portal.de - portal für politikwissenschaft, 24.11.2010